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Die Methode des Dezellularisierens

Wir stellen biologische Implantate auf Basis eines patentierten Verfahrens der Dezellularisierung her. Dabei werden zelluläre Bestandteile aus einer Bindegewebsmatrix entfernt. Die Matrix kann somit durch körpereigene Zellen des Patienten besiedelt werden.

Der Vorteil der Dezellularisierung besteht darin, dass es keine immunologische Abstoßung gegen das neue Implantat oder eine spätere Verkalkung gibt, da die hierfür verantwortlichen Strukturen von den Zelloberflächen entfernt werden. Das elastische Kollagen hat das Potenzial, sich während des Wachstums der Größe des Herzens anzupassen. 

Ausgangsmaterial ist tierisches Gewebe mit den darin gebundenen xenogenen Zellen. Bei der Dezellularisierung werden diese Zellen in verschiedenen Arbeitsschritten schonend aus der Extrazellulären Matrix entfernt. Durch diesen Prozess bleibt die Extrazelluläre Matrix in ihrer Struktur unbeeinträchtigt, so dass die mechanischen Eigenschaften des Gewebes vollständig erhalten bleiben. Ständige Qualitätskontrollen begleiten den gesamten Prozess. 

Mit porcinem Gewebe bewachsene Matrix

 

Schritt 2: Sterilisation

Zurück bleibt eine zellfreie Bindegewebsstruktur, die Extrazelluläre Matrix. Diese wird in weiteren, streng kontrollierten Arbeitsgängen für den Einsatz im menschlichen Körper vorbereitet und sterilisiert.

Von Gewebe befreite Matrix

 

Schritt 3: Besiedlung

Unmittelbar nach dem Einsetzen des Implantates beginnt die Besiedlung der Auto Tissue Matrix durch die körpereigenen Zellen des Patienten. Im Laufe der Zeit entsteht so ein neues eigenes funktionelles Gewebe.

Die Matrix ist mit menschlichem Gewebe bewachsen.